
Die Länderdomains (ccTLDs) stellen seit jeher ein wichtiges Segment der Domainbranche dar und machen 30–40 % des weltweiten Marktanteils aus.
In einigen Regionen wie Europa war der ccTLD-Anteil schon immer sehr hoch – ein langjähriger Trend, der auf historischen und kulturellen Gründen beruht, die die Europäer dazu bewegen, nationale TLDs zu bevorzugen, um ihre Webpräsenz zu lokalisieren.
Eine ccTLD, die in der Region außergewöhnlich gut abschnitt, war .gg für die Vogtei Guernsey. Trotz der geringen Bevölkerungszahl gewann .gg an Bekanntheit als gängiges Kürzel im Gaming, wo es als Abkürzung für „good game“ verwendet wird.
Eine weitere bemerkenswerte Leistung ist die Wachstumsrate von +298 % für .pk, die ccTLD Pakistans.
In diesem Jahr trat zudem ein, was wir seit Jahren erwartet hatten, nämlich der Aufstieg der afrikanischen ccTLDs. Die Länderdomains von Gambia, der Zentralafrikanischen Republik, Mali und Äquatorialguinea erreichten allesamt sehr hohe Registrierungszahlen.
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